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Wie gut erkennen wir Stress bei Katzen?

Sind Katzen gestresst? Und wie sieht man es ihnen an?Stress kennt jeder. Aber nicht jeder glaubt, dass auch Katzen ihn empfinden und darunter leiden können. Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass Katzenhalter außerdem nur sehr deutliche Stressreaktionen erkennen, viele werden übersehen und als normales Verhalten interpretiert.

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Unterernährte Katzenmutter mit Kitten im Tierheim

Trächtigkeit und Jungenaufzucht sind auch für weibliche Katzen sehr anstrengend, vor allem wenn sie sich 2-3 Mal jährlich fortpflanzen. Für intakte Kater ist das Leben nicht weniger hart: Sie müssen Territorien kontrollieren, die um ein Vielfaches größer sind als die von Kastraten und Weibchen, und begegnen dabei natürlich vielen Gefahrensituationen inklusive der teils harten Katerkämpfe. Uns Menschen "beglückt" eine Kätzin während der Rolligkeit mit ihren kehligen "Gesängen" und setzt in dieser Zeit auch Harnmarken, jedoch nicht so intensive und wenig angenehme wie die eines intakten Katers, dessen ausgeprägtes, geruchliches "Mitteilungsbedürfnis" ein Leben im Haus stark gewöhnungsbedürftig werden lässt.

Kleine Kätzchen sind zweifellos süß, aber abgesehen von der großen Verantwortung und der nicht wenigen Arbeit bei der optimalen Aufzucht sollte Katzennachwuchs auch aus Tierschutzgründen nicht leichtfertig "passieren" - es ist heutzutage nicht leicht, verantwortungsvolle Katzenhalter für die Kitten zu finden. Sowohl Kastration als auch die Sterilisation sind geeignet, um unerwünschten Nachwuchs zu vermeiden.

Bei der Sterilisation werden nur die Eileiter beziehungsweise Samenleiter durchtrennt. Nachwuchs kann so in der Regel verhindert werden, es besteht jedoch eine Chance, dass die Leitungsbahnen wieder zusammenwachsen. Der wichtigste Unterschied zur Kastration ist aber, dass der hormonell bedingte Drang zur Fortpflanzung samt aller Begleiterscheinungen noch verbleibt: u. a. Rolligkeit und Lautäußerungen der Katze sowie Kämpfe und Harnspritzen der Kater.

Bei der Kastration werden die Keimdrüsen entfernt: Hoden bzw. Eileiter samt Teilen oder kompletter Gebärmutter. Der Eingriff ist bei Katern naturgemäß weniger invasiv als bei der Katze, deren Unterleib für die Operation geöffnet wird. Die Wunden verheilen recht schnell und die Tiere gehen wieder – fast – ihrem gewohnten Leben nach. Die positiven Effekte der Kastration zeigen sich dann allerdings, indem das "gefürchtete" Harnspritzen beim Kater bis auf ein "Restrisiko" von etwa 10-20 % verringert wird; vor allem im gehobenen Alter kastriert, behalten Kater ihr Markierverhalten oft bei. Nach der Kastration entfallen außerdem die Katerkämpfe. Allerdings werden kastrierte Kater wie auch Katzen nicht völlig friedlich, Kämpfe um das Revier können von beiden "neutralisierten" Geschlechtern heftig geführt werden. Katzen, die vor der Geschlechtsreife kastriert werden, ändern ihr Verhalten nicht, es bleibt jugendlich. Für kastrierte Katzen, besonders Kater, besteht jedoch ein erhöhtes Risiko zur Bildung von Harnsteinen. Das beste Alter für die Kastration ist die eintretende Geschlechtsreife, die beim Kater zweifelsfrei am Geruch im Katzenklo, bei der Kätzin spätestens an der ersten Rolligkeit erkannt werden kann.

Es hält sich das Gerücht, dass kastrierte Katzen fett werden. Sie werden es nur dann, wenn sie von uns zu viel Futter erhalten. Wenn Katzen oder Kater nach der Kastration weniger aktiv werden, weil die Suche nach Partnern entfällt, muss auch ihre Ernährung umgestellt werden, da sie nun weniger Energie benötigen. Wenn man dies berücksichtigt und auch für viel Bewegung sorgt, kann Fettleibigkeit verhindert werden.

Die meisten Katzen und Kater zeigen sich nach der Kastration jedoch spielfreudiger und lebenslustiger, Kater putzen sich häufiger und sind vor allem untereinander deutlich verträglicher. Außerdem wird die Bindung an den Menschen enger, sowohl von Katze als auch Kater, sie sind anhänglicher und vor allem ängstliche Katzen tolerieren eher Berührungen.

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Tierverhaltenstherapie – catility

Dipl.-Biol. Birgit Rödder

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