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Wie gut erkennen wir Stress bei Katzen?

Sind Katzen gestresst? Und wie sieht man es ihnen an?Stress kennt jeder. Aber nicht jeder glaubt, dass auch Katzen ihn empfinden und darunter leiden können. Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass Katzenhalter außerdem nur sehr deutliche Stressreaktionen erkennen, viele werden übersehen und als normales Verhalten interpretiert.

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Katzen lernen ständig

Das Verhaltensrepertoire einer Katze besteht aus angeborenen und erworbenen Verhaltensweisen, der Großteil ihres Verhaltens wird von einem angeborenen "Rahmen" gebildet, der durch Lernprozesse erweitert oder verändert wurde.

Angeborene Verhaltensweisen sind unwillkürlich, starr und unveränderlich. Sie laufen immer und genau dann ab, wenn sie gebraucht werden, z.B. als Lidschlagreflex. Auch komplexe Bewegungen wie Laufen, Sitzen, Klettern, Fauchen, sind angeboren, werden aber geübt und die jeweils passenden Situationen erlernt.

Andere lebenswichtige Informationen, die zu variabel sind, um sie in den Genen zu fixieren, erwerben Katzen in ihren ersten Lebenswochen innerhalb sensibler Phasen durch prägungsähnliche Vorgänge. Dies betrifft auch die Bedeutung von Sozialpartnern, die im Zuge der Sozialisation erworben wird.

Durch Lernen erworbene Verhaltensweisen sind wesentlich flexibler als angeborene, der Lernende kann sein Verhalten an völlig unterschiedliche Lebensbedingungen anpassen. Die Informationen werden sehr schnell oder innerhalb einer überschaubaren Zeit erlernt, sind aber auch änder- und umkehrbar.

Säugetiere sind zum Lernen geradezu vorbestimmt. Das Erwerben von Erfahrungen ist so wichtig, dass z.B. ein inneres Belohnungssystem (z.B. Dopamin) zur Unterstützung existiert und es aktiv durch Erkunden, Neugier und Spiel gefördert wird. Katzen und andere Säugetiere, die keine Erfahrungen sammeln können, verkümmern.

Lernen ist ein sehr umfangreicher Themenkomplex, mit dem sehr unterschiedliche Vorgänge beschrieben werden. Es gibt auch heute noch keine eindeutige Definition, sondern nur verschiedene Theorien mit verschiedenen Schwerpunkten, etwa Prägung und höhere Lernleistungen, z.B. logisches Denken. Habituation (Gewöhnung) sowie klassische und operante Konditionierung werden auch in der Verhaltenstherapie eingesetzt, z.B. bei der systematischen Desensibilisierung und Gegenkonditionierung. 

Kurz gesagt lernen auch Katzen aus guten und schlechten Erfahrungen:

  • Eindrücke, die angenehme Erfahrungen ankündigen, versetzen sie in eine positive Erwartungshaltung, z.B. Geräusche der Futtervorbereitung, und sie nähert sich
  • Verhaltensweisen, die zu einem Erfolg verhelfen, zeigt sie in ähnlichen Situationen häufiger als andere Handlungen, z.B. Betteln
  • Eindrücke, die unangenehme Erfahrungen ankündigen, versetzen sie in eine negative Erwartungshaltung, z.B. Anblick des Transportkorbes, und sie flieht
  • Verhaltensweisen, die sich als nicht erfolgreich oder schädlich erwiesen haben, zeigt sie in ähnlichen Situationen seltener, z.B. Annäherung an einen unfreundlichen Hund
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Tierverhaltenstherapie – catility

Dipl.-Biol. Birgit Rödder

Kop Nück 3

53902 Bad Münstereifel

Tel. 02257 - 95 27 44

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