user_mobilelogo

Aktuell intern

20-jähriges Dienstjubiläum

Seit 1997 bin ich nun als Tierpsychologin tätig. Profitieren Sie von meinem "kleinen Jubiläum" und sichern Sie sich unter diesem Stichwort einen Rabatt von 20 % auf mein Honorar für Ihre erste Beratungsstunde in diesem Kalenderjahr.

News

Katzen und ihre Gemeinschaftsklos

Benutzte Klos sind nicht jederkatz Sache

Wie ein Damoklesschwert hängt das Thema Unsauberkeit über dem Katzenhalter, es kann jeden treffen. Besonders gefährdet sind Mehrkatzenhaushalte, denn die Samtpfoten lösen sich nicht gerne in einem Örtchen mit Hinterlassenschaften anderer – oder? 

Teilen
FaceBook
Weiterlesen ...

Umzug ist für die meisten Katzen eine krisenbehaftete Ausnahmesituation

Für fast jede Katze bedeutet Umzug und/oder Wechsel der Sozialpartner eine Katastrophe. Sie muss sich an ihr neues Zuhause, an Sie und andere Mitbewohner gewöhnen und sich eingliedern. Am besten werden sowohl Wohnungseinrichtung wie auch Transport, Ankunft und die ersten Tage der Katze gut geplant.

Vorbereitungen

Futter- und Wassernäpfe, Schlaf- und Ruheplätze lassen sich zumindest vorerst improvisieren. Kratzgelegenheiten und Katzenklos müssen Sie auf jeden Fall schon vor Miezes Ankunft einrichten.

Vor allem junge und ängstliche Katzen können sich durchaus in einer Wohnung verlaufen, in einem Haus erst recht. Sie verkriechen sich, und die Gefahr ist dann groß, dass sie nicht rechtzeitig die neue Toilette finden. In dieser Not sucht sich das Tier dann vielleicht einfach eine Ecke. Zur optimalen Eingewöhnung lassen Sie die Neue zunächst nur in einem Zimmer, bis sie sich dort sicher fühlt. Dort sollten auch Sie sich gerne aufhalten, die Katze bei Bedarf aber auch alleine lassen können. Gefahrenquellen, etwa Stromkabel, Kippfenster oder giftige Zimmerpflanzen, müssen natürlich beseitigt werden.

Die meisten jungen Katzen müssen erst noch lernen, dass etwa Vorhänge oder die Birkenfeige nicht zum Klettern da sind. Sichern Sie solche Objekte daher in den ersten Tagen, dies ist die beste Vorbeugung gegen Ärger. Denn jetzt sollten Sie nicht schimpfen, wenn Sie eine gute Beziehung zur Katze aufbauen möchten. Nach und nach können Sie sie später mit sensiblen Accessoires bekannt machen.

Der Einzug

Den ersten Tag gestalten Sie am besten eher ruhig. Laden Sie noch keinen Besuch ein, Mieze soll sich in Ruhe einleben können, erst recht, wenn sie ein eher ängstlicher Typ ist.
Zum ersten Kontakt strecken Sie Ihrer neuen Katze die Hand entgegen und blinzeln Sie ihr mehrmals zu. Eine selbstsichere Katze wird zu Ihnen kommen und nach dem Schnuppern ihren Kopf an der Hand reiben. In Gegenwart einer ängstlichen Katze knien oder setzen Sie sich auf den Boden. Sprechen Sie freundlich mit ihr, Sie können ihr auch gerne einige Leckerlis reichen, um sich beliebt zu machen.

Sofern Ihre Katze das Katzenklo nach ihren ersten Runden noch nicht selbst gefunden hat, sollten Sie es ihr zeigen. Am besten setzen Sie sie davor oder locken sie dort hin und scharren kurz selbst in der Streu.

Eine ängstliche Katze wird die Nacht gerne nutzen sich umzuschauen. Wenn Sie im Katzenzimmer übernachten, hat sie Gelegenheit, sich auch Sie näher anzusehen und festzustellen, dass Sie harmlos sind.

Die nächsten Tage

Sobald die Katze sich in ihrem Zimmer wohl fühlt, können Sie ihr den Rest der Wohnung freigeben, normalerweise schon am nächsten Tag. Bei jungen Katzen in großen Häusern ist es vorteilhaft, sie das Haus etagenweise kennenlernen zu lassen.

Als Berufstätige sollten Sie am besten einige Tage zu Hause bleiben, damit Ihre Katze und Sie sich besser kennenlernen können. Ein einwöchiger Urlaub reicht dafür i.d.R. aus; bei längeren Zeiten besteht die Gefahr, dass die Katze sich während Ihrer anschließenden Arbeitszeit wieder verlassen fühlt, da sich die dann schon aufgebaute Routine zu stark verändert.

Teilen
FaceBook

Tierverhaltenstherapie – catility

Dipl.-Biol. Birgit Rödder

Kop Nück 3

53902 Bad Münstereifel

Tel. 02257 - 95 27 44

info [at] catility.de

 

Impressum