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News

Katzen und ihre Gemeinschaftsklos

Benutzte Klos sind nicht jederkatz Sache

Wie ein Damoklesschwert hängt das Thema Unsauberkeit über dem Katzenhalter, es kann jeden treffen. Besonders gefährdet sind Mehrkatzenhaushalte, denn die Samtpfoten lösen sich nicht gerne in einem Örtchen mit Hinterlassenschaften anderer – oder? 

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Eddie mit einem aus dem Nest gefallenen, toten Jungvogel

Kann man Katzen von der Vogeljagd abhalten?

Als perfekte Jäger unterscheiden Katzen nicht zwischen guter und schlechter Beute, zwischen schützenswerten und schädlichen Tieren. Sie können sicher eine Schwalbe von einer Wühlmaus unterscheiden, aber sie sehen in beiden eine potenzielle Beute – ohne jegliche menschliche, moralische und ethische Bedenken.

Vögel sind für Katzen nur schwer zu erbeuten, da sie meistens davonhüpfen oder -fliegen, bevor die Katze zum Zuge kommt. Trotzdem fangen manche Katzen erstaunlich viele Singvögel. In der Regel sind dies kranke oder noch nicht voll flugfähige Tiere. 

Die meisten Katzen sind aber nur durch eine besonders günstige, örtliche Gegebenheit erfolgreiche Vogeljäger, etwa an einem Vogelbad mit einer nahen, guten Deckung für die Katze, oder an einem für sie gut erreichbaren Vogelfutterhäuschen.

Wenn Sie der Meinung sind, Ihre – oder eine – Katze würde zu viele Vögel fangen, dann verfolgen und beobachten Sie sie doch einmal und "entschärfen" ihren Ansitz, indem Sie etwa die Deckung entfernen, das Futterhäuschen höher hängen bzw. für die Katze unerreichbar.

Strukturieren Sie Ihren Garten mit vielen Bäumen, Sträuchern und Büschen, gerne dornigen, und einem etwas "unordentlichen" Wildwuchs in wenigstens einem Teil des Gartens. Dies bietet gute Verstecke und geschützte Nistmöglichkeiten für viele Tierarten, nicht nur Vögel, die dort besser vor den Zugriffen durch Katzen und andere Beutegreifer geschützt sind. Hier haben auch in katzenreichen Vororten die Singvögel eine gute Chance, sich zu vermehren, anstatt gefangen und gelegentlich mit ins Haus gebracht zu werden. Übrigens nimmt der Bestand einer bestimmten Tierart erst dann ab, wenn jedes Paar in seinem gesamten Leben weniger als zwei Nachkommen aufzieht, die bis zu ihrer Geschlechtsreife überleben. Diese Gefahr besteht auf Inseln (incl. Australien und Neuseeland), jedoch kaum auf Kontinenten. Dort sehen selbst Vogelschützer die größte Bedrohung unserer Vogelwelt nicht durch Hauskatzen, sondern Pestizide, die ihre Nahrung und damit v.a. Jungvögel vergiften, sofern es überhaupt noch ausreichend Insekten für die Vögel zu erbeuten gibt.

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Tierverhaltenstherapie – catility

Dipl.-Biol. Birgit Rödder

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Tel. 02257 - 95 27 44

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