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Katzen und ihre Gemeinschaftsklos

Benutzte Klos sind nicht jederkatz Sache

Wie ein Damoklesschwert hängt das Thema Unsauberkeit über dem Katzenhalter, es kann jeden treffen. Besonders gefährdet sind Mehrkatzenhaushalte, denn die Samtpfoten lösen sich nicht gerne in einem Örtchen mit Hinterlassenschaften anderer – oder? 

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Bei der Jagd setzen Katzen fast alle ihre Sinne und Fähigkeiten einKatzen sind perfekte Jäger und viele ihrer von uns geschätzten Eigenschaften, etwa ihre eleganten Bewegungen, ihr aufmerksames Wesen und ihr ausgeprägtes Spielverhalten, besitzen sie aufgrund ihrer hervorragenden Jagdfähigkeiten.

 

Unsere Hauskatzen sind – wie schon ihre ältesten Vorfahren vor etwa 22 Mio. Jahren (Pseudaelurus) – Fleischfresser. Bis auf wenige Ausnahmen, Löwen und in einigen Fällen Geparde, jagen sie alleine Tiere ganz unterschiedlicher Arten, die vor allem bei den kleineren Katzenarten selten ihre eigene Größe übertreffen. Auch die Stammform aller Hauskatzen, die Falbkatze, erbeutet viele verschiedene Tiere vom Insekt bis zur jungen Antilope, hauptsächlich jedoch kleine Nagetiere. Vegetarische Nahrung nehmen sie in nur geringer Menge in Form von Gräsern auf, mit deren Hilfe Unverdauliches aus dem Magen entfernt sowie Spurenelemente aufgenommen werden.

Im Laufe der Entwicklung zur Hauskatze hat sich daran nicht viel geändert, genau genommen wurden und werden heute noch viele Hauskatzen zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt, z.B. in vielen landwirtschaftlichen Betrieben – sie wurden früher übrigens auch als Mäusejäger in Bibliotheken, Druckereien, Verlagen, Museen, Kirchen und Klöstern, Theatern, Fabriken, auf Schiffen, bei Bahnbetrieben, Pelzhändlern, sogar den Goldsuchern in Alaska beschäftigt.

Die erbeuteten Nager ergeben jedoch nur kleine Mahlzeiten, die den Hunger nicht lange stillen. Außerdem dauert die Suche nach der nächsten Beute oft lang und längst nicht jeder Fangversuch verläuft erfolgreich. Unsere Samtpfoten müssen sich also recht häufig auf die Jagd begeben, um ihre Ernährung und damit ihr Überleben zu sichern, nicht erst, wenn sie hungrig sind. Diesen lebenswichtigen Drang nach Erkundung und Jagd finden wir heute noch in jeder Hauskatze, auch den Rassekatzen, die erst seit etwa Anfang des 19. Jahrhunderts gezielt und ohne Möglichkeit zu Freigang und Jagd gezüchtet werden.

Katzen sind häufig tagsüber aktiv, ihre Sinne sind jedoch optimal an ein Leben in Dämmerung und Nacht angepasst. Sie jagen gerne alles, was sich bewegt, kleiner als sie selbst ist und möglichst harmlos, gelegentlich auch Vögel, aber ihre lautlose Pirsch und die Geduld beim Ansitz weisen auf ihre bevorzugte Beute hin: kleine, am Boden lebende Nagetiere.

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Tierverhaltenstherapie – catility

Dipl.-Biol. Birgit Rödder

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