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Katzen und ihre Gemeinschaftsklos

Benutzte Klos sind nicht jederkatz Sache

Wie ein Damoklesschwert hängt das Thema Unsauberkeit über dem Katzenhalter, es kann jeden treffen. Besonders gefährdet sind Mehrkatzenhaushalte, denn die Samtpfoten lösen sich nicht gerne in einem Örtchen mit Hinterlassenschaften anderer – oder? 

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Nicht alle Katzen würden Mäuse kaufen wie Leon

Katzen gehören zu den Carnivoren, sind also Fleischfresser. Für ihre Ernährung nutzen frei lebende und jagende Katzen ein breites Beutespektrum von Insekten bis zum Kaninchen, die meist komplett verzehrt werden, also nicht nur mit Haut und Haar, sondern auch samt Innereien. Eine Fütterung mit reinem Muskelfleisch stellt also keine ausgewogene Ernährung dar, v.a. da das ungünstige Calcium-Phosphor-Verhältnis bei der Katze etwa zur Niereninsuffizienz führen kann. Auch menschliche Essensreste sind für Katzen ungeeignet, sowohl wegen der ungünstigen Zusammensetzung als auch der Gewürze. Eine vegetarische Ernährung von Katzen ist widernatürlich und gesundheitsschädlich. 

 

Katzen fressen gelegentlich auch Gräser, jedoch nur in geringen Mengen: lange Halme zur Reinigung des Magens sowie frische Grasspitzen mit ihren Spurenelementen und Vitaminen als Nahrungsergänzung.
Ein ausschließliches Angebot von Trockenfutter kann in Verbindung mit einer geringen Flüssigkeitszufuhr ebenfalls gesundheitliche Probleme begünstigen, z.B. Nieren- und Blasenerkrankungen.

Da die Beute der Katzen z.B. im Vergleich zu denen von Wölfen sehr klein ist, nehmen Katzen innerhalb von 24 Stunden 3-20 Mahlzeiten zu sich. Eine stark restriktive Fütterung, etwa nur ein oder zwei Mal täglich, kann zu Verhaltensauffälligkeiten führen, z.B. Aggression; ständig verfügbares Futter kann, v.a. in Verbindung mit Langeweile, die Entstehung von Übergewicht fördern. Das Fütterungsmanagement sollte also auf die Bedürfnisse jeder Katze bzw. aller Katzen im Haushalt abgestimmt werden.

Beutetiere und größere Fleischbrocken zerteilen Katzen mit ihren Reißzähnen, vergrößerten Vorbacken- und Backenzähnen, die wie eine Schere wirken – die langen, vorderen Eckzähne werden oft fälschlicherweise als Reißzähne bezeichnet, sie heißen aber Canini oder Fangzähne. Um diese Brechschere einzusetzen, legen Katzen zum Abbeißen ihren Kopf zur Seite. Zum Fressen etwa einer Maus beginnen Katzen an deren vorderem Ende, Kopf oder Schulter,  Informationen über die Ausrichtung der Beute sowie etwaiger Bewegungen erhalten sie durch ihre Vibrissen ("Schnurrhaare"). Größere Beute wird gelegentlich nur teilweise verzehrt, schon bei mittelgroßen Mäusen bleibt oft der Magen, gelegentlich auch Därme, Extremitäten oder die meist hintere Hälfte der Mahlzeit übrig.

Qualitativ hochwertiges Katzenfutter erkennt man an einem sehr hohen Fleischanteil, nahezu 100%, und ist mit lebenswichtigen Zusatzstoffen (Aminosäuren wie Taurin, Vitaminen und Mineralstoffen) versehen. Das BARFen, die Biologisch Artgerechte Rohfütterung, wird immer häufiger eingesetzt. Die Katze damit gesund zu ernähren, ist aber nicht leicht, man braucht einige Kenntnisse über Katzenernährung und Nahrungszusammensetzung.

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Tierverhaltenstherapie – catility

Dipl.-Biol. Birgit Rödder

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