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Wie gut erkennen wir Stress bei Katzen?

Sind Katzen gestresst? Und wie sieht man es ihnen an?Stress kennt jeder. Aber nicht jeder glaubt, dass auch Katzen ihn empfinden und darunter leiden können. Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass Katzenhalter außerdem nur sehr deutliche Stressreaktionen erkennen, viele werden übersehen und als normales Verhalten interpretiert.

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Eine echte Katzenwäsche ist sehr gründlich

Katzen sind auch bei Katzenunkundigen bekannt für ihre gründliche Körperpflege. Sie verbringen etwa 3-4 Stunden täglich damit, sich zu putzen, meist nach dem Fressen sowie vor und nach dem Schlafen.

Der größte Teil des Kopfes wird indirekt, d.h. mit angefeuchteter Vorderpfote und Unterarm, geputzt, der restliche Körper direkt abgeleckt und mit den Papillen auf der Mitte der Katzenzunge quasi gekämmt. Haarknötchen oder Kletten werden mit den Schneidezähnen aus dem Fell geknabbert, es wird gestrählt, auch die Krallenscheiden hauptsächlich der Hinterpfoten werden mit den Schneidezähnen entfernt. Schulter, Nacken, Hals und Kopf säubern Katzen auch durch Kratzen mit den Hinterpfoten.

Gut befreundete Katzen putzen sich auch gegenseitig. Sie säubern bevorzugt die Kopfregion der Mitkatze – Kinn und Hals können Katzen selbst nicht ablecken –, tragen zum Geruchsaustausch und zu einem gemeinsamen Nestgeruch bei und bauen Spannungen ab. Ein solches Allogrooming ist Ausdruck einer freundschaftlichen Beziehung. Der Mensch kann es durch Streicheln simulieren. Die meisten Katzen lassen sich daher gerne kraulen und streicheln, bevorzugt die weitere Kopfregion – manche sogar stundenlang.

Das häufige und intensive Putzen dient nicht nur der Pflege des Fells und der guten Beziehungen, sondern im Sommer auch der Abkühlung (durch Verdunstungskälte). Leckt sie sich nur wenige Male, meist die Schulter, handelt es sich um eine Übersprungshandlung in einer Konfliktsituation. Dieses Übersprungsputzen ist mit der menschlichen Verlegenheitsgeste des Kopfkratzens vergleichbar, wahrscheinlich ist es auch der Ursprung des Begriffs Katzenwäsche.

Das Putzverhalten trägt zum Wohlbefinden einer Katze bei, fehlendes oder nur flüchtiges Putzen ist wie auch übermäßige Fellpflege ein ernst zu nehmendes Symptom entweder organischen Ursprungs (Parasiten, Allergie etc.) oder Ausdruck von Stress.
Das Tragen einer Halskrause ist für Katzen daher wesentlich belastender als für Hunde und sollte auf ein Minimum reduziert werden. Weniger drastisch empfinden sie einen Halskragen.

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Tierverhaltenstherapie – catility

Dipl.-Biol. Birgit Rödder

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