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Wie gut erkennen wir Stress bei Katzen?

Sind Katzen gestresst? Und wie sieht man es ihnen an?Stress kennt jeder. Aber nicht jeder glaubt, dass auch Katzen ihn empfinden und darunter leiden können. Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass Katzenhalter außerdem nur sehr deutliche Stressreaktionen erkennen, viele werden übersehen und als normales Verhalten interpretiert.

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Nicht-aufräumen als environmental enrichment, Lebensraumbereicherung

Katzen kontrollieren ihre Territorien regelmäßig. Nach dem Schlaf oder einer Mahlzeit beginnen sie ihre Aktivitäten mit Strecken, Körperpflege und einer anschließenden "Aufwärmphase", einer ersten Kontrolle der Umgebung von einem erhöhten Beobachtungsplatz aus. Anschließend patroulliert sie durch ihr Revier.

Die Kernzonen sind oft recht klein und werden häufig besucht, für die Kontrolle der Streifgebiete sind größere Strecken und mehr Aktivität erforderlich. Die Katze nutzt dabei gerne vorhandene Straßen, Wege oder Wildwechsel, auf denen sie sich weitgehend lautlos bewegen kann. So können Beutetiere und gelegentlich auch Artgenossen überrascht werden, während sie selbst oft unbemerkt bleibt.

Sie steuert gezielt in den Weg ragende Halme oder Äste an und untersucht diese auf Duftstoffe vorbeigezogener Lebewesen. Markante Objekte wie Hausecken, Büsche oder Zäune werden häufig mit Harnmarkierungen versehen, erneuert oder die von Rivalen "übersprüht". Katzen nehmen auch Begegnungen mit Artgenossen je nach deren Ausgang mit ins Erkundungsverhalten auf, indem der Verlierer dieses Gebiet nach einer heftigen Auseinandersetzung zur entsprechenden Tageszeit meidet, zu einer anderen, gefahrlosen, Tageszeit jedoch weiterhin aufsucht und kontrolliert. Durch die zwar jahreszeitlich wechselnden, aber innerhalb dessen einigermaßen konstanten Tagesabläufe der Katzen können sie weitere Kämpfe vermeiden. Lediglich in dicht besiedelten Gebieten, in denen auch die Katzen häufig umziehen, kommt es durch häufig wechselnde Bewohner zu vielen Auseinandersetzungen, schließlich muss sich jeder Neuzugang mit den vorhandenen Bewohnern zusammenraufen.

In reiner Wohnungshaltung verkümmert das Erkundungsverhalten vieler Katzen, weil es nur selten Neues zu entdecken gibt. Langeweile und Unterforderung führen häufig zu Verhaltensauffälligkeiten von Aggression bis Depression. Eine Bereicherung erlebt die Wohnungskatze durch den gelegentlichen Zugang zu bestimmten Räumen (Speicher, Keller, Abstellräume etc.), Zugang zur Außenwelt (Fensterbank, gerne mit vernetztem, offenem Fenster, vernetztem Balkon, Gehege im Garten etc.) oder die katzengerechte Gestaltung des Lebensraumes incl. Reize von außen, z.B. ab und zu ausgetauschte Kartons, auch mit Gras oder Laub gefüllt, Küchenkräuter (nicht nur Baldrian und Katzenminze, aber immer nur kleine Mengen) oder Futterverstecke in Form von "behavioural and environmental enrichment".

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Tierverhaltenstherapie – catility

Dipl.-Biol. Birgit Rödder

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53902 Bad Münstereifel

Tel. 02257 - 95 27 44

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