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Schnurren beruhigt

Wissenschaftler des "Fauna Communications Research Institute" in North Carolina berichteten der britischen Zeitung "Sunday Telegraph", dass das Schnurren verletzter Katzen den Heilungsprozess von Knochenbrüchen beschleunigt, indem die erzeugten Schallwellen das Knochenwachstum fördern.

Schnurren beruhigtDas Schnurren wurde bisher als reines Ausdrucksverhalten gewertet, mit dem Katzen ihre Zufriedenheit äußern. Tatsächlich drücken sie auf diese Weise ihre friedlichen Absichten aus. Daher ist das Schnurren sowohl beim Gestreichelt-werden, als auch bei Sozialkontakten zu hören ("Ich tu dir nichts") sowie in für die Katze eher unangenehmen Situationen, wie Tierarztbesuchen, es dient dann der Beschwichtigung dient: "Ich bin friedlich, sei du es bitte auch".

Neben den Vorteilen, die das Schnurren als Möglichkeit zur Kommunikation mit sich bringt (für das Zusammenleben mit Artgenossen und Menschen), wurde nun also auch ein direkter Überlebensvorteil entdeckt.

Bei Hauskatzen, aber auch bei Puma, Gepard und Ozelot konnten die Wissenschaftler nachweisen, dass die beim Schnurren erzeugten Schallwellen Heilprozesse im Knochengewebe auslösen. Die Frequenzen der heilenden Töne liegen dabei zwischen 20 und 50 Hertz.

Frühere Untersuchen hatten bereits gezeigt, dass Schallwellen in diesem Frequenzbereich auch beim Menschen das Knochenwachstum fördert und möglicherweise zur Behandlung von Osteoporose geeignet ist.

Damit wäre meines Erachtens bei zahlreichen Knochenerkrankungen bei Menschen die Anschaffung einer Katze dringend anzuraten (Katzentauglichkeit der Menschen ist natürlich Bedingung). Ob die Krankenkassen die Kosten für die Katzenhaltung übernehmen, bleibt allerdings fraglich. Mittlerweile setzen Ärzte allerdings Reizstrom ein, dessen Frequenz dem Schnurren ähnelt. Dabei ist diese Lautäußerung der Katzen eine weitere therapeutische Einsatzmöglichkeit. Dass Katzenhalter im Krisenfall deutlich weniger Beruhigungsmittel als haustierlose Menschen benötigen und keinerlei psychologische Hilfe in Anspruch nehmen, ist schon länger bekannt.

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