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News

Katzen und ihre Gemeinschaftsklos

Benutzte Klos sind nicht jederkatz Sache

Wie ein Damoklesschwert hängt das Thema Unsauberkeit über dem Katzenhalter, es kann jeden treffen. Besonders gefährdet sind Mehrkatzenhaushalte, denn die Samtpfoten lösen sich nicht gerne in einem Örtchen mit Hinterlassenschaften anderer – oder? 

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Sie gehören, darüber sind sich auch Katzenforscher einig, zu den größten Individualisten im Tierreich. Keine ist wie die andere, und viele Menschen stehen ratlos vor den Kapriolen ihres samtpfötigen Mitbewohners.

Probleme? Mit einer Katze?Sollte Ihre Katze 

  • unsauber sein
  • Wohnung oder Möbel zerkratzen
  • sich nicht mit Artgenossen vertragen
  • Menschen kratzen oder beißen
  • scheu oder ängstlich sein
  • aufdringlich betteln oder Essen stehlen
  • Wolle oder Stoffe fressen
  • sich Fell ausreißen oder -lecken
  • oder andere Verhaltensauffälligkeiten zeigen

kann das Zusammenleben zur Nervenprobe werden. Ich helfe Ihnen bei Problemen im Zusammenleben mit Katzen und zeige geeignete Lösungswege.


Bei auffälligen Verhaltensweisen, von kleinen Unstimmigkeiten bis zu massiven Störungen, suchen die meisten Menschen zunächst selbst nach einer Lösung. Wichtige Infos über die häufigsten Probleme habe ich hier aufgelistet, vielleicht helfen Sie Ihnen schon weiter.

Auch Internetforen bieten schnelle Hilfe an, sei es durch ähnliche gelöste Probleme oder durch Nachfragen. Dies kann helfen, muss aber nicht, denn auch ähnliche Probleme können sehr unterschiedliche Ursachen und Auslöser haben.

Zu langes Experimentieren ist allerdings i.d.R. kontraproduktiv: 
Oft genug festigt sich das auffällige Verhalten in der Zwischenzeit, weil es aus Sicht der Katze eine erfolgreiche Strategie darstellt, z.B. Absetzen von Harn an unerwünschten Stellen, statt im Katzenklo. Aber je länger eine Katze ihre Strategie verfolgt, desto stärker wird sie zur Gewohnheit und desto schwieriger ist es, dies wieder in gewünschte Bahnen zu lenken. 
Oder die Versuche, störende Verhaltensweisen wie z.B. nächtliche Randale durch Ignorieren zu beseitigen, scheitern an nicht beachteten Details – in solchen Fällen sind sie später trotz korrekter Umsetzung schwieriger zu beseitigen, weil die Katze schon gelernt hat, dass sie nicht immer erfolgreich ist, sich Ausdauer aber auszahlt. Kurz gesagt verschlimmert sich die Situation, statt sich zu verbessern. 

Nach meinen nun schon einige Jahrzehnte langen Erfahrungen wirken die Maßnahmen am besten, die optimal auf die individuelle Situation – Katze, Lebensraum, Menschen – zugeschnitten sind. Verhalten, auch problematisches, hat immer Ursache, Grund, und Auslöser, die es zu finden gilt. Und falls Ihnen die Infos hier nicht weiterhelfen:

Schildern Sie mir Ihr Problem, ich suche das Problem Ihrer Katze. Wenn wir dieses lösen können, löst sich auch Ihr Problem in Luft auf. 

Wie kann ich Ihnen helfen?

Nicht jede Katze lässt sich gerne beim Toilettenbesuch beobachten

Das Harn- oder Kot-Absetzen an nicht dafür vorgesehenen Stellen wird oft als Unsauberkeit bezeichnet. Es ist das häufigste Problem, mit dem Katzenhalter Tierverhaltenstherapeuten oder Tierpsychologen aufsuchen, und auch eines der schwierigsten, da dieses Verhalten eine Vielzahl von verschiedenen Ursachen haben kann.

Angst und Furcht der Katze gilt leider oft als normal

Angst und Furcht sind allgemein sehr hilfreiche Emotionen, die damit verbundenen Reaktionen wie Abwehr oder Flucht bewahren die Katze vor Schaden. Gelegentlich entwickeln Katzen jedoch Aversionen oder Phobien vor eigentlich harmlosen Ereignissen oder Lebewesen oder Objekten, die sich wie bei Menschen hartnäckig halten und unnötigen Stress verursachen.

So offensiv wie hier drohen sich meist nur intakte Kater an

Beim Thema Hauskatzen denkt wohl kaum jemand an Aggression, obwohl jeder weiß, dass die kleinen Samtpfoten auch kratzen und beißen können. Die "Ziele" können Artgenossen sein, aber auch Menschen und Hunde. Die Hintergründe für diese Verhaltensmuster sind vielfältig, aber Bösartigkeit zählt nicht dazu.

Kratzen gehört zu den natürlichen Verhaltensweisen von Katzen

Das Kratzen oder Krallen-wetzen kann den Funktionsbereichen Körperpflege und dem Markierverhalten zugeordnet werden, ist also natürliches Verhalten. Hauskatzen benutzen dafür nur ihre Vorderpfoten, die sie über, bzw. durch eine raue Oberfläche ziehen; dabei werden Fremdkörper (Dreck) und Krallensplitter entfernt, die Krallen so gepflegt und funktionstüchtig gehalten. Die Krallen der Hinterbeine werden mit den Zähnen gepflegt. Sie kommen nicht nur beim Beschleunigen, schnellen Laufen und Klettern zum Einsatz, sondern auch beim "Nahkampf" mit Artgenossen. Dementsprechend "treten" manche Katzen, vor allem junge, gelegentlich auch die Sofa- oder Sessellehne mit den Hinterbeinen, wenn sie ihre "wilden fünf Minuten" ausleben.

Erleichterungsspiel: Endlich eine Maus

Erwachsene Wildkatzen und verwilderte Hauskatzen spielen nicht mit ihrem Essen. Sie fangen je nach Größe etwa 3-20 Beutetiere pro Tag, töten und verspeisen sie. Durch die häufigen Jagderfolge wird ihre Motivation zum Fangen und Töten auf einem "normalen Niveau" gehalten.

Im Haus kann Leon die Maus ungestört fressen oder mit ihr spielen

Warum bringt die Katze oft Mäuse ins Haus?

Wildkatzen und verwilderte Hauskatzen verspeisen ihre Beute normalerweise direkt vor Ort. Katzenmütter bringen die gefangenen, meist noch lebenden Mäuse zu ihren Jungen, sobald diese etwa vier Wochen alt sind und erste feste Nahrung fressen können. Aber auch kastrierte Kätzinnen sowie Kater bringen gelegentlich oder sogar oft Beutetiere in Haus oder Wohnung, vor allem wenn sie mit einer Katzenklappe eine eigene Türe besitzen.

Eddie mit einem aus dem Nest gefallenen, toten Jungvogel

Kann man Katzen von der Vogeljagd abhalten?

Als perfekte Jäger unterscheiden Katzen nicht zwischen guter und schlechter Beute, zwischen schützenswerten und schädlichen Tieren. Sie können sicher eine Schwalbe von einer Wühlmaus unterscheiden, aber sie sehen in beiden eine potenzielle Beute – ohne jegliche menschliche, moralische und ethische Bedenken.

Tierverhaltenstherapie – catility

Dipl.-Biol. Birgit Rödder

Kop Nück 3

53902 Bad Münstereifel

Tel. 02257 - 95 27 44

info [at] catility.de

 

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