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Katzen und ihre Gemeinschaftsklos

Benutzte Klos sind nicht jederkatz Sache

Wie ein Damoklesschwert hängt das Thema Unsauberkeit über dem Katzenhalter, es kann jeden treffen. Besonders gefährdet sind Mehrkatzenhaushalte, denn die Samtpfoten lösen sich nicht gerne in einem Örtchen mit Hinterlassenschaften anderer – oder? 

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Auch Hauskatzen jagen sehr gerne, diese interessiert sich für eine Fliege

Was unternehmen Hauskatzen typischerweise? Welchen wichtigen Tätigkeiten gehen sie nach? Was interessiert und beschäftigt sie? Gibt es katzentypische Verhaltensweisen?

 

 

 

 

 

Bei der Jagd setzen Katzen fast alle ihre Sinne und Fähigkeiten einKatzen sind perfekte Jäger und viele ihrer von uns geschätzten Eigenschaften, etwa ihre eleganten Bewegungen, ihr aufmerksames Wesen und ihr ausgeprägtes Spielverhalten, besitzen sie aufgrund ihrer hervorragenden Jagdfähigkeiten.

Nicht alle Katzen würden Mäuse kaufen wie Leon

Katzen gehören zu den Carnivoren, sind also Fleischfresser. Für ihre Ernährung nutzen frei lebende und jagende Katzen ein breites Beutespektrum von Insekten bis zum Kaninchen, die meist komplett verzehrt werden, also nicht nur mit Haut und Haar, sondern auch samt Innereien. Eine Fütterung mit reinem Muskelfleisch stellt also keine ausgewogene Ernährung dar, v.a. da das ungünstige Calcium-Phosphor-Verhältnis bei der Katze etwa zur Niereninsuffizienz führen kann. Auch menschliche Essensreste sind für Katzen ungeeignet, sowohl wegen der ungünstigen Zusammensetzung als auch der Gewürze. Eine vegetarische Ernährung von Katzen ist widernatürlich und gesundheitsschädlich. 

Manche Katzen suchen sich ungewöhnliche WasserquellenAls Abkömmlinge der von Wüsten und Halbwüsten bewohnenden Falbkatze ist das Trinkbedürfnis von Hauskatzen wenig ausgeprägt. Normalerweise wird der Flüssigkeitsbedarf über die Nahrung gedeckt (Kleinsäuger bestehen zu 60-70 % aus Wasser!), bei Trockenfutter muss jedoch fast der gesamte Bedarf über Trinken gedeckt werden, um v.a. Blasen- oder Nierenprobleme zu vermeiden.

Nicht-aufräumen als environmental enrichment, Lebensraumbereicherung

Katzen kontrollieren ihre Territorien regelmäßig. Nach dem Schlaf oder einer Mahlzeit beginnen sie ihre Aktivitäten mit Strecken, Körperpflege und einer anschließenden "Aufwärmphase", einer ersten Kontrolle der Umgebung von einem erhöhten Beobachtungsplatz aus. Anschließend patroulliert sie durch ihr Revier.

Katzen sind Meister des erholsamen Schlafs

Viele Menschen beneiden Katzen um ihren entspannten und ausgiebigen Schlaf. Manche entscheiden sich sogar für eine Katze als Haustier, "weil sie 16 Stunden am Tag schlafen". Dies ist jedoch eine extreme Dauer, die man bei sehr alten, sehr jungen und kranken Katzen beobachtet, im Winter – und bei großer Langeweile. Im Durchschnitt schlafen sie 12 Stunden, aber auch diese Dauer variiert natürlich je nach Alter, Jahreszeit und Beschäftigung, wie auch die Verteilung und Dauern der Schlaf- und Wachphasen.

Eine echte Katzenwäsche ist sehr gründlich

Katzen sind auch bei Katzenunkundigen bekannt für ihre gründliche Körperpflege. Sie verbringen etwa 3-4 Stunden täglich damit, sich zu putzen, meist nach dem Fressen sowie vor und nach dem Schlafen.

Er ist mit seinem recht kleinen Klo offenbar zufrieden

Das Ausscheidungsverhalten ist angeboren, tritt aber erst auf, wenn junge Katzen feste Nahrung aufnehmen. Sie setzen etwa 2-4 Mal täglich Harn ab und einmal Kot, allerdings auch abhängig vom Fress- und Trinkverhalten und wahrscheinlich abhängig vom Ausmaß an Bewegung.

Katzen zeigen ein detailliertes Ausdrucksverhalten, wenn auch nicht immer deutlich erkennbarIhre Kommunikation ist bei den ursprünglichen Einzelgängern sehr gut ausgeprägt. Katzen verständigen sich über größere Distanzen hauptsächlich durch Markierungen mit Duftstoffen der Ausscheidungen, hauptsächlich im Zuge von Harnmarkierungen. Bei Begegnungen tritt das Ausdrucksverhalten in Form von Gestik und Mimik in den Vordergrund, gegebenenfalls unterstützt von Lautäußerungen. Die Katze teilt damit ihre "Befindlichkeit" mit, aber auch, mit welchen Reaktionen der "Gegner" bei einer weiteren Annäherung oder seinem Rückzug rechnen muss.

Tierverhaltenstherapie – catility

Dipl.-Biol. Birgit Rödder

Kop Nück 3

53902 Bad Münstereifel

Tel. 02257 - 95 27 44

info [at] catility.de

 

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